Heilpraktikerschule Chidoshu Köln

Ausbildungszentrum für Chiropraktik, Dorn-Therapie & manuelle Heilkunde

Häufige Fragen & die größten Vorurteile zur Chiropraktik


1.     Was ist Chiropraktik?

Chiropraktik bedeutet "Mit der Hand getan" ("Cheir" = griechisch: die Hand, prakticare = lateinisch: es tun, machen). Chiropraktik ist das eingedeutschte Wort für Chiropractic.

Die Chiropraktik ist eine ( in Deutschland ) wissenschaftlich nicht anerkannte Heilmethode, die ohne den Einsatz von Medikamenten, nur durch Justierung an der Wirbelsäule und den peripheren Gelenken, Fehlfunktionen in der entsprechenden Region behebt. Das Wiederherstellen der normalen Funktion und Mobilität eines Bewegungssegments hat zusätzlich Einfluss auf den gesamten Organismus.

 2.       Was ist das Besondere an der Amerikanischen Chiropraktik, die bei Chidoshu gelehrt wird?

Die Amerikanische Chiropraktik ist die ganzheitlichste und genaueste Technik, mit der man Wirbelsäule, Gelenke und Bandscheiben ursächlich behandeln kann.

Die Amerikanische Chiropraktik – angelehnt an die Techniken verschiedener Lehrer - ist sehr korrekt und spezifisch.

Hier wird nicht gehoben, gezogen und gerissen … NEIN ... hier kommt auch kein Doppelnelson zum Einsatz. In manchen youtube-Videos wird den Patienten sogar eine Schlingenvorrichtung ums Kinn gelegt und dann – Patient liegt auf dem Rücken – kräftig nach Hinten gezogen, sodass der Nacken nur so kracht. Unmöglich finden wird das. Sehr gefährlich sogar! Das gibt´s bei uns selbstverständlich nicht!!

Die Techniken, die wir lehren, sind sehr genau und präzise. Nach der Palpation und evtl. Auswertung von aktuellen Befunden wird eine möglichst genaue Diagnose gestellt. Dann wird der Patient in die optimale Lage positioniert, damit die Technik leicht und korrekt ausgeführt werden kann. Die Nachbargelenke werden gekonnt verriegelt. Durch einen kurzen chiropraktischen Impuls (eine kaum sichtbare Amplitude) wird dann genau nur die Fehlstellung eines Gelenkes adjustiert, welches subluxiert/blockiert ist. Diese Prozedur sieht manchmal etwas spektakulär aus, wird aber von den Patienten als schmerzfrei empfunden.

 Außerdem werden bei uns nicht nur die Techniken für die Wirbelsäule gelehrt, sonder auch die oberen und unteren Extremitäten.

Ganz großes Augenmerk legen wir auf das oberste Kopfgelenk (Atlantookzipitalgelenk) und den Atlas (1. Halswirbel) sowie auf das Becken. Dies sind die Eckpfeiler für eine korrekte Körperstatik.

Der Dozent, Johannes Schwall, hat bis 2018 weit mehr als 10.000 Behandlungen durchgeführt. Ein Spezialist also.

 

3.        Kann es zu ernsten Komplikationen (Schlaganfall z.B.) kommen?

Zitat aus: Lehrbuch Chiropraktik – von Henrik Simon – „Schwerwiegende Komplikationen sind extrem selten. Statistisch liegt die Wahrscheinlichkeit einer ernsten Komplikation in Zusammenhang mit der Chiropraktik zwischen 1:400.000 – 1:2.000.000). Hier kann es nach Behandlung der Wirbelsäule bei entsprechenden Voraussetzungen zu einer Hirnblutung, einem Schlaganfall oder einer Schädigung der Nervenwurzel oder des Rückenmarks kommen. Diese Komplikation erfordert sofortige Behandlung im Krankenhaus, da sie lebensbedrohlich sein kann.

Der Schlaganfall, der mit Manipulationen an der HWS in Verbindung gebracht wird, zeigt statistisch bei Chiropraktikern keine auffällige Zunahme in Vergleich zu anderen medizinischen Disziplinen wie Hausarzt, Masseur, Physiotherapeut, Osteopath, Orthopäde u.a.

Hierbei sollte genauer erklärt werden, dass es bei diesem Schlaganfall um einen Bezug zur Arteria vertebralis/basilaris (Dissektion) geht. Diese Arten des Schlaganfalls sind relativ selten und liegen bei 1,3 von 1000 Schlaganfällen.

Patienten, die kurz vor einem Schlaganfall stehen oder gar schon einen haben, suchen die Hilfe häufig in den oben genannten medizinischen Disziplinen. Aus diesem Grunde ist ein häufigeres auftreten nach/bei einem solchen Besuch entsprechend öfter vorzufinden. Die Patienten hätten aber einen eventuellen Schlaganfall ebenso nach dem nächsten nächtlichen „Auf-dem-Bauch-Schlafen“ oder nach dem nächsten „Rückwärts-Einparken“ erleiden können. Die „Schuld“ wird aber gerne bei demjenigen gesucht, der als letztes Hand angelegt hatte.- Zitat Ende

Um diesen Risiken soweit als möglich vorzubeugen werden beim Anamnesegespräch besonders die absoluten Risikofaktoren besprochen. Im Zweifelsfall wird keine Behandlung an der HWS durchgeführt.

 

4.        Die Adjustierung (Behandlung) hält nicht lange?

Nach der Behandlung benötigen die Bandscheiben, sowie die betroffenen Bänder und Muskeln eine gewisse Zeit, um zu ihrem physiologisch vorgesehenen Zustand zurück zu finden. In dieser Zeit kann es erneut zu Fehlstellungen der Gelenke kommen. Deshalb ist eine Kontrolle und Korrektur empfehlenswert.

So sollte längerfristig durch Nachbehandlungen wieder eine Statik erreicht werden, sodass Gelenk-, Nerven-, sowie Muskel- und Organprobleme ausheilen können.

 

5.        Können Gelenke ausleiern wenn zu oft adjustiert wird?

Bei richtiger Anwendung, der bei uns gelehrten Techniken, finden die Korrekturen nur innerhalb des normalen Bewegungsspielraums statt. Dies geschieht möglichst genau in dem Winkel, wie die Gelenkflächen anatomisch ausgebildet sind. Aus diesem Grund führen diese, korrekten, Korrekturen nicht zu einer Übermobilisierung der Gelenke. Von ungenauen Hebe- und Zerrtechniken (aus früheren Zeiten, die leider heutzutage immer noch – wie wir manchmal zu hören bekommen – angewendet werden) distanzieren wir uns hiermit also ganz besonders.

Würde man ein Ausleiern befürchten, müsste man dies ja auch bei normaler Gelenkbewegung erwarten.

Die Korrekturen werden ja nur an den blockierten Gelenken vorgenommen, die sich nicht in ihrer normalen Position befinden. Logischerweise kann es ein „zu oft“ nicht geben.

 

6.        Reicht es denn aus, wenn ich nur die Gelenkstellungen korrigiere?

Wir, als Schulleiter von Chidoshu, sowie die von uns ausgebildeten Heilpraktiker gehen weiter. Nach einer chiropraktischen Behandlung hören wir nicht auf. Passende Therapieergänzungen sind für uns wichtig. Hierzu gehört die ganze Palette der manuellen Therapie, wie:

·        Ausleitungsverfahren (GuaSha, Schröpfen, Baunscheidtieren)

·        Faszienbehandlung

·        Klassische Massagen

·        TUINA

·        Breußmassage

·        Dorntherapie

·        Skribben

·        Akutaping

·        Blutegel

·        Wirbelsäulen- und Meridianbalance

·        YNSA Schädelakupunktur

 

Aber auch weitergehende Therapien. . . .

·        Aufklärung über die Wichtigkeit des Säure-Basen-Gleichgewichts

o   Bei Übersäuerung weitere Therapieempfehlungen:

§ Basenkuren nach Jentschura z.B.

§ Ayurweda-Massage/Thai-Yoga-Massage

·        Mykotherapie (Vitalpilze)

·        Bachblütentherapie

Sogar die oft sehr wichtige Psychisch/Seelische Komponente können wir erkennen und leiten unsere Patienten an entsprechend ausgebildete Therapeuten weiter.

 

Sie sehen, wir betrachten die Menschen ganzheitlich. Sie sind also in guten Händen.